Geschichte der Pflegeausbildung

Krankenpflegegesetz von 1965 in der BRD

Mit dem Krankenpflegegesetz von 1965 wurden die Ausbildungen der Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie der Krankenpflegehilfe für die gesamte BRD neu geregelt. Die Ausbildung der Kranken- und Kinderkrankenpflege wurde auf drei Jahre, davon mindestens 1200 Theoriestunden festgelegt. Die Ausbildung zur Krankenpflegehilfe sollte ein Jahr, davon mindestens 250 Theoriestunden umfassen. Erstmals wurden die jeweiligen Berufsbezeichnungen staatlich geschützt.

Am 2. August 1966 wurden dann die entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen erlassen und in Kraft gesetzt. Hierin waren die Inhalte der theoretischen und praktischen Ausbildung sowie die Prüfung geregelt. Die Prüfung der Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeausbildung umfasste einen schriftlichen und einen mündlichen Teil, der wiederum einen theoretischen sowie einen praktischen Anteil aufzuweisen hatte.

Von Seiten kirchlicher Vertreter, aber auch seitens der Pflegeberufsverbände wurde eine Eingliederung der Pflegeausbildung in das duale Berufsbildungssystem – eine Forderung der Gewerkschaft – abgelehnt.

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