Geschichte der Pflegeausbildung

Gesetz zur Ordnung der Krankenpflege im Jahre 1938

Das „Gesetz zur Ordnung der Krankenpflege“ regelte die Krankenpflegeausbildung einheitlich für Deutschland. Der Reichsminister des Inneren war ermächtigt, Regelungen bezüglich der Ausbildung, den Ausbildungsstätten, der Berufsbezeichnung usw. zu erlassen. Vorwiegend bleib es bei den Bestimmungen aus dem Jahre 1907. Dabei war das Gesetz geprägt von der Rassenideologie des Nationalsozialismus, die auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausbildung bestimmte. BerufsanwärterInnen mussten die „politische Zuverlässigkeit“ von einem NSDAP-Organ bestätigen lassen und einen Nachweis der arischen Abstammung erbringen. Die Ausbildungsdauer wurde auf eineinhalb Jahren verlängert. Der theoretische Unterricht hatte einen Umfang von 200 Stunden, von denen mindestens 100 Stunden Arztunterricht zu sein hatten.

Lehrangebote

GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner