Geschichte der Pflegeausbildung

Erste staatlich anerkannte Prüfungsverordnung von 1907

1907 wurden erstmals im damaligen Preußen „Vorschriften über die staatliche Prüfung von Krankenpflegepersonen“ erlassen. Die Ausbildungsdauer wurde auf ein Jahr festgelegt. Die Ausbildung wurde an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten unter der Schulleitung eines Arztes durchgeführt. Die Ausbildung selbst war überwiegend praktisch ausgerichtet. Die Inhalte der theoretischen Ausbildung erstreckten sich vorwiegend auf Anatomie, Krankheitslehre, Krankenbeobachtung und Krankenwartung wie auch theoretische Hintergründe von medizinischen Assistenztätigkeiten. Die Prüfungen wurden von Ärzten, die von der Landesbehörde bestellt waren, abgenommen.

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